Gelbe Schule ist die Haltung den Menschen als Persönlichkeit zu achten und ihn in seiner Identitätsbildung zu begleiten.

Diese Haltung liegt allen beliebigen Methoden zu Grunde. 

Beispiele für diese Haltung:

Sie kommen einfach mit einigen SchülerInnen nicht zurecht. Unterrichtsstörungen sind eine Folge davon. Also machen Sie eine Fortbildung dazu, finden den Inhalt interessant, aber Sie können ihn nicht umsetzen. Entweder, weil Sie einfach die Inhalte vergessen, oder weil sich nach ein paar Tagen eh wieder das gewohnte Muster einschleicht.

Woran liegt das?

Das kann sehr oft daran liegen, dass die Inhalte mit Ihrer Persönlichkeit nichts oder zu wenig zu tun hatten. Es hat einfach nicht zu Ihnen selbst gepasst, was Sie dort gehört haben.

Deshalb halten wir es für die wichtigste Voraussetzung, dass Sie sich selbst kennen, denn Selbsterkenntnis ist nicht nur der erste Schritt zur Besserung, sondern auch Grundvoraussetzung dafür, dass Sie die für Sie richtige Umgangsform, Motivierungsform, Zielerreichungsform, etc. kennen. Selbststeuerungskompetenzen werden diese genannt. Und die brauchen Sie, um den Menschen als Persönlichkeit achten und ihn in seiner Identitätsbildung begleiten zu können.

Somit steht Ihr "Selbst" und Ihre Haltung dazu im Mittelpunkt von gelber Schule.

 

Die gelungene Bildung eines hohes Selbstwertes ist auch von Faktoren wie Stress, Druck oder Belastung abhängig.
Der Erwerb von geeigneten Selbststeuerungskompetenzen beeinflußt die Selbstwertbildung stark positiv.

Gelbe Schule für:

  • LehrerInnen und PädagogInnen: Bildung  einer starken Lehrerpersönlichkeit
  • Kinder und Jugendliche: Erwerb von geeigneten Selbststeuerungskompetenzen
  • Eltern: Lehrplan plus - Leitlinien 6.2: Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern