SICHERE PERSÖNLICHE VERBINDUNGEN.

In dieser Zeit der Veränderungen und oft auch Verunsicherung für viele, brauchen wir in allen Bereichen und besonders im Bildungsbereich für unsere Kinder und Jugendlichen persönliche Begegnungen, die mit einer Haltung der Sicherheit verbunden sind.
Denn wenn wir Kinder, Jugendliche, aber auch Studierende befragen, stellen wir fest, dass es langfristig zum Lernen und besonders zum nachhaltigen Lernen den Menschen braucht. 

Die persönliche Begegnung mit einer Lehrkraft, mit einem Dozenten aber auch die Begegnung mit Mitschülern und Kommilitonen untereinander fehlt vielen Lernenden enorm.

Digitale Plattformen, aber auch Begegnungen via Bildübertragung ergänzen in dieser Zeit zwar schulisches Lernen sinnvoll, können jedoch - wie viele Studien und aktuelle Aussagen von Lernenden belegen - die persönliche Begegnung mit einem Menschen nicht ersetzen (siehe dazu besonders die Forschung von Prof. Dr. Stephen Porges).

„Ich kann mir einfach viel mehr merken, wenn ich in der Vorlesung meinen Dozenten ins Gesicht und besonders in die Augen schauen kann, die online Sitzung bringt bei weitem nicht so viel wie die 'echte' Vorlesung. Die Wirksamkeit des guten Dozenten fehlt und das ist ein großer Faktor für das Lernen“, beschreibt z.B. ein Student der Sportwissenschaften.

 

Wie auch die Studie der Uni Passau 2019 an einer Grundschule gezeigt hat, können Kinder nur dann gut lernen, wenn sie einem Lehrer persönlich begegnen, der ihnen eine „sichere Verbindung“ geben kann. Die befragten Kinder aus den vierten Klassen beschrieben dies ganz genau: „Ich merke an den Augen, am Gesicht und an der Stimme, ob es meinem Lehrer gut geht, nur dann kann ich gut lernen und fühle mich sicher.“

 

Persönliche Begegnungen mit Menschen, die ihnen Sicherheit gibt, diese Haltung ist unsere derzeit wichtigste Führungsaufgabe.

 

Wie können wir selbst nun diese Kompetenzen erwerben, um die eigene „Selbstsicherheit“ herstellen zu können? 

Dies ist seit vielen Jahren Aufgabe unseres wissenschaftlichen Coaching-Systems von „Gelber Schule“. 

Lehrkräfte, Pädagogen, ErzieherInnen aber auch viele Menschen aus Führungsbereichen in der Wirtschaft haben bereits an diesen Coachingtagen teilgenommen und nachhaltig professionelle Selbststeuerungskompetenzen und somit auch Selbstführungskompetenzen erworben, um vor allem sich und damit anderen Menschen die so benötigte „sichere Verbindung“ geben zu können (dies belegt auch eine wissenschaftliche Untersuchung der Uni Regensburg).

Nach Prof. Dr. Julius Kuhl ist die Verbundenheit eines der wichtigsten Grundbedürfnisse des Menschen, die allerdings nur durch personale Begegnung hergestellt werden kann. Dazu sollten speziell entwickelte Haltungen als Grundlage entwickelt werden (siehe die Arbeit von Prof. Dr. Claudia Solzbacher).

Digitales Lernen und digitaler Austausch in allen Bereichen der Gesellschaft müssen demnach auf der wichtigen persönlichen Begleitung basieren, um langfristigen Nutzen für den Menschen bringen zu können. Der Mensch in seiner Persönlichkeit trägt maßgeblich zur Wirksamkeit der Technik und der Digitalisierung bei.

Der Mensch braucht somit in allen Bereichen und besonders in der Bildung den Menschen.

Gelbe Schule als wissenschaftlicher und pädagogischer Ansatz stellt den Menschen in seiner Persönlichkeit in den Mittelpunkt und begleitet ihn bei seiner Entwicklung. Mittels speziell entwickelter Fortbildungs- und Coachingformate gelingt es, dass viele Pädagoginnen und Pädagogen, Lehrkräfte, aber auch Eltern oder Menschen aus den verschiedensten Bereichen der Wirtschaft der persönlichen Begegnung und der sicheren Verbindung einen sehr hohen Stellenwert geben.  

Die Teilnehmer verfügen über die in dieser Zeit der Veränderung und Verunsicherung so dringend benötigten Selbststeuerungskompetenzen und Selbstführungskompetenzen.

Diese dienen wiederum u.a. zur Fähigkeit der Selbstberuhigung und besonders zum Entwickeln eines guten menschlichen Gespürs, um bei aller Vorsicht auch die nötige Gelassenheit nicht aus dem Auge zu verlieren. Wichtiges, planvolles Handeln in dieser Zeit und besonnener Umgang mit Veränderung gelingt nicht gut aus einer Stimmung der Angst, sondern aus der Verbindung zwischen Gelassenheit und Konzentration.

So wünsche ich allen Menschen im Bildungsbereich, die sich jetzt gerade mit den zunehmenden Veränderungen auseinandersetzen müssen die dazu benötigten Selbststeuerungskompetenzen in diesen Bereichen.

Ich wünsche mir trotz des derzeitigen Aufrufes zur sozialen Distanzierung einen Weg, um im rechten Maß in die so wichtige sichere persönliche Verbindung zu Menschen zurückkehren zu können.